Engagiert in Patenschaften

b_150_214_16777215_00_images_projekte_Sozialpaten_sp.jpgEhrenamtliche Sozialpat*innen können helfen ohne „amtliche Barriere“, einen Überblick über die Lebens- und ggf. Verschuldungssituation zu schaffen. Gemeinsamen mit dem Ratsuchenden entwickeln sie Stratiegen diese Situation zu überwinden.
 
Sozialpat*innen ergänzen die Arbeit der professionellen Schuldner- und Sozialberater*innen und sorgen so dafür, dass diese erfolgreicher und effizienter arbeiten können. Dier Ehrenamtlichen erleichtern den Zugang zu Beratungs- und Hilfsangeboten im Sozialraum. Gleichzeitig schaffen sie für die Nutzer Angebote zum Erfahrungsaustausch und zur sozialen Integration.
 
Das Engagement kann, je nach Bedarf, in Form von Sprechstunden, aber auch in Form von Hausbesuchen und/oder Einzelpatenschaften erfolgen. Im Mittelpunkt der Begleitung „von Mensch zu Mensch" steht, dass niemand vor seinen Problemen kapituliert, sondern gemeinsam Lösungsmöglichkeiten gesucht werden und die Eigeninitiative der Betroffenen gestärkt wird.
 
Sozialpat*innen helfen und unterstützen, erhalten aber keine Vollmachten und entscheiden nicht über finanzielle Hilfen o.ä.. Die Ehrenamtlcihen leisten keine verbindliche Rechtsberatung und erbringen auch keine unterstützenden Beratungsleistungen i.S. des SGB II. Sie ergänzen, die Fachberatung durch individuelle Begleitung und Integration in die Netzwerke und Hilfestrukturen im unmittelbaren Lebensumfeld.

Die ehrenamtlichen Sozialpat*innen werden auf ihr Engagement im Rahmen einer modularen Qualifikation vorbereitet. Beispielsweise erhalten sie einen Einblick in die bestehenden Unterstützungssysteme oder erwerben Grundwissen in rechtlichen Fragen.

Weitere Ausbildungsinhalte sind:

  • Freiwilligenarbeit – Rechte und Pflichten im Ehrenamt und im Freiwilligendienst aller Generationen
  • Wer kann wann helfen? - Überblick über die soziale Infrastruktur
  • „Vom Zahlungsrückstand zur eidesstattlichen Versicherung“ – der Umgang mit Überschuldungssituationen
  • Soziale Leistungen nach dem SGB und andere unterstützenden Leistungen
  • Kommunikationstraining und Gesprächsführung

Die Weiterbildung orientiert sich an den Kenntnissen und Wünschen der Teilnehmenden und erfolgt immer praxisorientiert.

Während des Engagements wird in regelmäßigen Netzwerktreffen die Beratungsleistung reflektiert. Sich daraus ergebene Fragen werden durch die Projektträger und/oder Fachpartner in Form kollegialer Beratung beantwortet.

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