Gesellschaftliches Zusammenleben bedarf der Beteiligung der Menschen vor Ort. Hemmende Faktoren für bestimmte Bevölkerungsgruppen richten sich oft nach Bildungsgrad, Sozialstatus, Herkunft u.a.m. Ländlicher Raum leidet unter Ent-/Zersiedelung, Städte unter Segregation.

Derartige gesellschaftliche Verwerfungslinien wurden in der Corona-Krise mit all ihren Einschränkungen, gerade in Sachsen-Anhalt, nochmal deutlich sichtbarer. Gerade Digitalisierung hält Lösungen für alte wie neue Herausforderungen bereit, strukturiert unser aller Leben neu und eröffnet Chancen gerade für diejenigen, denen gesellschaftliche Teilhabe erschwert wird.

Gleichzeitig haben die aktuellen Entwicklungen gezeigt, dass es eine große Engagementbereitschaft gibt, um Nachbarschaften zu stärken und das Gemeinwesen in den Ortschaften zu stärken. Vielfältige Initiativen widmen sich auf unterschiedlichster Weise für lebendige Dörfer und Gemeinden.

Bürgerschaftliches Engagement ist unser Arbeitsfeld. Die Partner vor Ort erleben tagtäglich, was es heißt „digital dabei zu sein“ … oder eben auch dort wieder abgehängt zu werden. Zu verhindern, dass Digitalisierung bestimmte Bevölkerungsgruppen (Ältere, Migrant:innen, sozial Schwächere) ausgrenzt und gleichzeitig deren Chancen für die Weiterentwicklung gelebter Nachbarschaften zu nutzen, ist unser Anspruch:

Die zentrale Grundlage zur Erarbeitung und Erprobung langfristig wirksamer Digitalkonzepte zur Engagementförderung bildet die Ausstattung, welche bedarfsbezogen alle Vor-Ort-Partner in die Lage versetzt, sich den aktuellen Herausforderungen in zeitgemäßer Form stellen zu können. Gleichzeitig ist die ausreichende technische Ausstattung eine Basis für den landesweiten Austausch und den digital unterstützen Wissenstransfer, den die LAGFA ermöglicht, um Engagementförderung in seiner Vielfalt auch im ländlichen Raum wirksam werden zu lassen.

Projektziele

Digitalisierungszugänge schaffen (materiell)

Unsere Mitglieder und ausgewählte Kooperartionspartner aus der integrativen Ehrenamtskoordination erhalten die Möglichkeit, Technik anzuschaffen, um Engagementförderung zeitgemäß zu realisieren und um Engagierte zu befähigen, die digitalen Kanäle für „ihr Engagement“ zu nutzen bzw. Engagement vor Ort sichtbar zu machen

Digitalisierungsansätze aufzeigen (bedarfs- und kompetenzorientiert)

In ersten digital gestützten Transfers- und Austauschformaten werden Erfahrungen mit grundlegenden digitalen Tools in der Kommunikation und Koordination von Freiwilligen geteilt. Gleichmaßen werden die digitalen Bildungsangebote im Bereich der Engagementförderung den Interessierten zugänglich gemacht und in eigenen Folgeformaten die mögliche Umsetzung vor Ort erörtert.

Kooperative Erstellung erster Konzepte zur Etablierung nachhaltiger Instrumente zur digitalgestützten Engagementförderung

Ausgehend von den stark divergierenden Voraussetzungen verschiedener Partner:innen sollen, ausgehend von den konkreten Bedarfen, Ideen und Konzepte für eine digital unterstützte Engagementberatung/Engagementförderung in der Nachbarschaft erarbeitet werden.

Bereits funktionierende Elemente, wie in Halle oder der Hohen Börde, können so später weiterentwickelt und für potentielle Interessenten und weniger entwickelte Engagementförderer nutzbar aufbereitet werden (z.B. Chatberatung Ehrenamtlicher oder Nutzung sozialer Medien zur Gewinnung/Anerkennung Ehrenamtlicher).

 

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