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Der Burgenlandkreis verfügt über ein Familiennetzwerk. In diesem sind u.a. verschiedenste Organisationen, Unternehmen, Verwaltungen und Vereine tätig, die sich unter anderem dem Handlungsfeld: Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements im Burgenlandkreis widmen.

Motivation und Ziele

Ziel der gemeinsamen Aktivitäten ist es, noch mehr Bewohner zu aktivieren sich im und für das Gemeinwesen zu engagieren. Dabei spielen unter anderem familienorientierende Engagementfelder eine Rolle.

Bürgerschaftliches Engagement hilft nicht nur den Vereinen, in denen die Freiwilligen mitwirken, sondern ermöglicht den Engagierten einen Zugang zu sozialen Netzwerken und Kompetenzerwerb. Voraussetzung für eine landkreisweite Engagementkultur ist eine engagementfördernde Infrastruktur.

regionale Engagement-Zentren

Daher wurden in:

  • Naumburg - Volkssolidarität und K&S gGmbH
  • Weißenfels - DRK Kreisverband und Mehrgenerationenhaus
  • Zeitz - Volkssolidarität

Engagement-Zentren aufgebaut. Mitarbeitende der lokalen Organisationen und Vereine qualifizierten sich in einer modularen Ausbildungsreihe zum Thema Freiwilligenkoordination und -management. So können die vorhandene Einrichtungen als Träger engagementfördernder Strukturen wirken.

Die lokalen Anlauf- und Vermittlungsstellen für Interessenten, Vereine und Organisationen werden regional vernetzt. Damit können die jeweiligen Engagement-Zentren voneinander profitieren und flexibler auf die jeweiligen Bedarfe vor Ort eingehen.

Vernetzung und Kooperation

Die Kooperation mit der LAGFA ermöglicht nicht nur den landesweiten Wissenstranfer sondern sichert den Engagement-Zentren auch den Zugang zu Förderungen, wie dem Freiwilligendienst aller Generationen oder die Beteiligung an Projekten wie E-Lotsen, Sozialpaten oder Familienpaten. Diese Impulse helfen den Akteuren vor Ort, Ehrenamt in seiner Vielfalt zu unterstützen.

Im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 wird in Weißenfels eine Engagment-Werkstatt stattfinden.

Weiterlesen ...Die Erfahrungen und Projektergebnisse des Modellprogramms "Generationenübergreifende Freiwilligendienste" (2005-2008) bilden die Grundlage für den Aufbau der Mobilen Kompetenzteams Sachsen-Anhalt und Thüringen im Rahmen des Bundesprogramms "Freiwilligendienste aller Generationen".

Ziele der Informations-, Beratungs- und Qualifizierungsangebote sind Verstetigung, Weiterentwicklung und Ausbau der "Freiwilligendienste aller Generationen" als dauerhafte, besondere Form des Bürgerschaftlichen Engagements in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen.

 

Die Regionalberater/innen der Mobilen Kompetenzteams in Sachsen-Anhalt und Thüringen bieten ein umfangreiches Beratungs- und Unterstützungsangebot über:

  • Rahmenbedingungen und Ausgestaltung der „Freiwilligendienste aller Generationen" (Profil, Dauer, Umfang, Qualitätsstandards, Ziele, Rechte und Pflichten aller Beteiligten, Zusammenarbeit von Hauptamtlichen und Freiwilligen, Rechtsfragen usw.)
  • Anerkennung und Würdigung der "Freiwilligendienste aller Generationen"
  • Auf- und Ausbau kommunaler Infomations- und Beratungsstellen zur Förderung der "Freiwilligendienste aller Generationen"
  • Möglichkeiten und Chancen der internetgestützten Engagementförderung in Kommunen (Kommunale Internetplattformen)
  • Qualifizierungsangebote zur Etablierung und Begleitung der "Freiwilligendienste aller Generationen"

 

Die Informations-, Beratungs- und Qualifizierungsangebote der Kompetenzteams richten sich insbesondere an:

  • kommunale Ansprechpartner/innen, Multiplikator/innen und Entscheidungsträger/inne
  • freie und öffentliche Träger, Einrichtungen, Vereine, Verbände, Kirchen u.a.
  • Freiwilligenkoordinator/innen und Freiwillige
  • Infrastruktureinrichtungen wie Freiwilligenagenturen, Seniorenbüros, u.a.
  • Lokale Bündnisse für Familien, kommunale Netzwerke usw.
     

Weiterlesen ...Die „Freiwilligendienste aller Generationen“ sind eine verbindliche Form des Bürgerschaftlichen Engagements in vielfältigen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und offen für alle Altersgruppen.

Für das Leuchtturm-Projekt der Lagfa Sachsen-Anhalt, „Familiennahe Freiwilligendienste“ gelten folgende Rahmenbedingungen:

 

Der Freiwilligendienst

  • umfasst einen zeitlichen Aufwand von 60 Stunden pro Monat, das heißt durchschnittlich 15 Stunden pro Woche (inklusive Zeitaufwand für die Qualifizierung)
  • wird für die Dauer von mindestens 6 Monaten verbindlich vereinbart
  • richtet sich an ältere Menschen, insbesondere in der Übergangsphase zwischen Beruf und Ruhestand
  • zielt darauf ab, Familien in unterschiedlichen Lebenssituationen zu unterstützen und zu begleiten und den Dialog zwischen den Generationen zu fördern

 

Die Freiwilligen

  • erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 100 Euro pro Monat
  • sind für ihren Dienst unfall- und haftpflichtversichert
  • können umfangreiche, bedarfsorientierte Qualifizierungs-, Austausch- und Begleitangebote nutzen
  • erhalten nach Abschluss ihres Freiwilligendienstes ein qualifiziertes Zertifikat

 

Die Einsatzstellen

  • bieten attraktive Tätigkeitsfelder - z.B. in Kindertagesstätten, Schulen, Familienzentren, Mehrgenerationenhäusern oder Stadtteiltreffs
  • sichern die fachliche Begleitung im Alltag und
  • beteiligen sich an den Programmkosten

 

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Kontakt

Landesarbeitsgemeinschaft der
Freiwilligenagenturen (LAGFA)
Sachsen-Anhalt e.V.
Leipziger Straße 37
06108 Halle (Saale)
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