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Im Zentrum des Fachgesprächs vom 18. März 2015 stand die landesspezifische Auswertung der aktuellen Generali-Studie „Engagementatlas 2015“, die bundesweit erhobene empirische Daten zu Anzahl, Profil und Ausstattung von Freiwilligenagenturen, Bürgerstiftungen und anderen engagementfördernden Einrichtungen liefert.


b_200_138_16777215_00_images_stories_meldungen2015_IMG_1975_web_1.jpgNach dem Grußwort von Norbert Bischoff, Minister für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt, stellte Stefan Bischoff vom Institut für sozialwissenschaftliche Analysen und Beratung (ISAB) im Magdeburger Roncalli-Haus erstmals die landesspezifischen Ergebnisse für Sachsen-Anhalt vor. Diese zeigten, dass die regionale Verteilung von engagementfördernden Strukturen stark variiert und die Mehrheit der Institutionen nur über unzureichende finanzielle und personelle Ressourcen verfügt.

Ausgehend von den vorgestellten Ergebnissen leitete Uwe Amrhein vom Generali Zukunftsfonds zentrale Handlungsempfehlungen ab. Er fordert, dass die Kommunen finanziell besser ausgestattet werden, um die Einrichtungen zur Engagementförderung vor Ort bedarfsorientierter unterstützen zu können. Außerdem sollte die Stabilisierung der Strukturen weniger über zeitlich befristete Projektförderungen, sondern vielmehr über längere Zeiträume erfolgen. Als dritte Empfehlung setzt er auf mehr Kooperationen der Einrichtungen untereinander sowie mit der Wirtschaft.

Diesem Ansatz folgt auch das neue Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“, welches von Dr. Christoph Steegmans, Unterabteilungsleiter Engagementpolitik im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), vorgestellt wurde. Dieses Programm ist eine Kooperation verschiedener Stiftungen mit dem BMFSFJ und möchte mit einer Laufzeit von drei Jahren die lokalen Infrastrukturen zur Engagementförderung stärken.

In der moderierten Diskussionsrunde mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung sowie der kommunalen Ebene wurde die Generali-Studie sowie die sich ableitenden Handlungsempfehlungen diskutiert. Einig waren sich die Diskutierenden schnell darüber, dass sich die Kommunen in einer prekären finanziellen Lage befinden, was sich auch auf die Unterstützung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements auswirkt. Dabei seien das Engagement und die kommunalen Strukturen untrennbar mit einander verbunden, erklärte Lothar Theel vom Landkreistag Sachsen-Anhalt.

Weiterhin bestand Einigkeit darüber, dass der Aufbau lokaler und regionaler Netzwerke eine wichtige Grundlage für stabile Engagementstrukturen bildet. So könnten Konkurrenzen um gleiche Fördertöpfe und Sponsoren minimiert werden. Außerdem können solche Netzwerke eine gemeinsame Engagement-Strategie entwickeln, um so das Ehrenamt in den Kommunen besser sichtbar zu machen, wertzuschätzen und zu fördern.

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