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Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011

Balloons-2b.jpgTermin: 09. September 2011


Antragsteller:

  • Landkreisverwaltung


Kooperationspartner:

  • Leader-Management
  • Freiwilligenagentur Nordharz
  • lokale Vereine und Organisationen, insbesondere Heimat- und Traditionsvereine


thematischer Schwerpunkt:

bürgerschaftlichen Engagement im ländlichen Raum


Veranstaltungsort: Schäferhof, Langenstein


Engagement-Botschafter:

  • Hennig Rühe (Ehrenamtlicher im Kreissportbund
  • Werner Reinhardt (Harzsparkasse)

 

Impressionen

Ergebnisse

Bericht – Engagement-Werkstatt im Landkreis Harz
09. September 2011, Schäferhof in Langenstein

Im Rahmen des „Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit" finden in Sachsen-Anhalt in diesem Jahr mehrere dieser Werkstätten statt. Vorrangiges Ziel dieser Veranstaltungen ist es, den vielfältigen Formen der ehrenamtlichen Tätigkeiten eine geeignete Plattform zu bieten. Weiterhin sollen auf diesem Wege den Vereinen und Organisationen die Möglichkeit gegeben werden, dass diese sich und ihre Arbeit in einem größeren Rahmen präsentieren können. Dabei soll durch Diskussionen und Austausch der verschiedenen Akteure das Thema Freiwilligenarbeit debattiert werden, so dass mögliche Hindernisse aber auch neue Entwicklungsfelder herausgearbeitet werden können. Am 09. September 2011 fand im Schäferhof in Langenstein die Engagementwerkstatt für den Landkreis Harz statt. Durch eine Kooperation des Landkreises Harz, der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt (lagfa) und dem Leadermanagement der Leaderregionen im Landkreis Harz konnten sich rund 25 Vereine im Rahmen dieser Engagement-Werkstatt im Schäferhof präsentieren.

Besondere Gäste waren neben Landrat Herrn Dr. Ermrich die beiden Engagementbotschafter Landrat a.D. Herr Rühe (Vorsitzender des Kreissportbundes Harz) und der Vorstandsvorsitzende der Harzsparkasse Herr Reinhardt. Landrat Dr. Ermrich wies in seiner Rede auf die wachsende Vielfalt ehrenamtlicher Arbeit und auf die damit einhergehenden strukturellen Veränderungen, denen es sich anzupassen gelte, hin. Die Alterung der Gesellschaft und der damit ausbleibende Nachwuchs in diesem Bereich stellen daher ein wachsendes Problem dar. Gleichzeitig machte Herr Dr. Ermrich jedoch deutlich, dass viele Menschen sich auch im hohen Alter noch in Form von ehrenamtlicher Arbeit aktiv für die Region einsetzen können. Wichtigstes Ziel von freiwilligen Tätigkeiten sei es daher, sich für ein bestimmtes Ziel zu engagieren, um sein Lebensumfeld lebenswerter zu gestalten, wodurch ein wertvoller Beitrag zum Erhalt eines vielfältigen Gemeindelebens geleistet werden kann.

Sowohl Herr Rühe als auch Herr Reinhardt betonten ebenfalls die große Bedeu-tung von ehrenamtlicher Arbeit für die Region. Neben Kraft, Zeit und Ideenreichtum nannte Herr Rühe auch Geld als einen wesentlichen Faktor, der auch für freiwillige, bzw. ehrenamtliche Tätigkeiten unabdingbar sei. Herr Reinhardt betonte daher, dass das für diese Tätigkeitsfelder aufgewendete Geld in Form von Stiftungen gut angelegt sei und dass auch in Zukunft eine Unterstützung durch die Stadtsparkasse stattfinden werde. Nach der Begrüßung wies Moderator Michael Schmidt (Leadermanager der Leaderregionen „Rund um den Huy“ und „Nordharz“) noch auf die immer wichtiger werdende professionelle Koordination ehrenamtlicher Tätigkeiten hin. Zudem müsse der Aspekt der Freiwilligkeit, nach dem man sich unentgeltlich für ein Ehrenamt und damit für das Wohlergehen der Gemeinde einsetzt, stets einen hohen Stellenwert einnehmen.

Im Anschluss daran wurde der Markt der Möglichkeiten eröffnet. Hier präsentierten sich zahlreiche Vereine und Organisationen aus der Region an ihren Ständen. Neben Informationsmaterialien und vielfältiger, medialer Darstellung gaben die einzelnen Vereine Auskunft über ihre Tätigkeiten und ihre bislang gemachten Erfahrungen. Im Laufe des Nachmittags kam es bei schönem Wetter und vielfältiger Verköstigung durch den Schäferhof somit zu einem regen Austausch zwischen den verschiedenen Teilnehmern und Besuchern der Veranstaltung.

Aus den Teilnehmerrückmeldungen, die direkt vor Ort gegeben wurden, ergab sich, dass ein allgemeiner Wunsch nach mehr Informationen bzw. Möglichkeiten der Weiterbildung im Bereich Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit besteht. Außerdem wünschen viele sich eine verbesserte Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern und Bildungsträgern. Ebenfalls genannt wurde eine Vereinfachung im Bereich der Antragstellung, sowie insgesamt weniger finanzielle Hürden bei kulturellen Veranstaltungen und Projektbeantragungen. Zudem wurde deutlich, dass neben Schulungen vor allem auch Möglichkeiten zum gegenseitigem Austausch, sowie eine entsprechende öffentliche Würdigung ehrenamtlicher Tätigkeiten ein wichtiges Anliegen für viele Ehrenamtliche darstellen. Unter diesem Aspekt kann die Engagement-Werkstatt als ein erfolgreicher Schritt in die richtige Richtung gewertet werden, was gleichzeitig dem geäußerten Wunsch nach mehr Professionalität im Ehrenamt entgegenkommt.

Amtshof Eicklingen Planungsgesellschaft
i.A. Dipl.-Soz. Wiss. Ole Bartels

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