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Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011

Balloons-2b.pngZivilgesellschaftliches Engagement stärken und fördern ist ein Ziel der sozialen Stadtentwicklungspolitik in Dessau-Roßlau. Die Engagement-Werkstatt „Engagiert für Dessau-Roßlau“ soll gelingende Praxis darstellen und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen für eine gelingende kommunale Engagementkultur entwickeln.

Der mit der Werkstatt beginnende stadtweite Dialog stärkt bestehende Strukturen beim Freiwilligenmanagement und ermöglicht die Aktivierung weiterer Partner und Ehrenamtlicher.

 

Kurzinfo

Termin: 17. Mai 2011


Antragsteller:

  • packts an e.V


Kooperationspartner:

  • Stadtverwaltung
  • Ehrenamtsbörse Dessau
  • lokales Familienbündnis


thematischer Schwerpunkt:

kommunales Leitbild für bürgerschaftlichen Engagement


Veranstaltungsort: Mehrgenerationenhaus Dessau


Engagement-Botschafter:

  • Frau Winkel-Strümpfel (Ehrenamtliche)
  • Olaf Braun (Stadtfeuerwehrverband)
     

Impressionen

Ergebnisse

Das Mehrgenerationenhaus Dessau mit seiner Ehrenamtsbörse war Gastgeber der ersten Engagement-Werkstatt in Sachsen-Anhalt.

Fast 40 Frauen und Männer aus Vereinen, Organisationen, Politik und Verwaltung diskutierten unter dem Titel: „Was ehrenamtliches Engagement gelingen lässt“ über Perspektiven freiwilliger Betätigung und Bedingungen für eine gelingende Engagementkultur.

Ausgehend von einem Bericht über ehrenamtliche Strukturen in Jena diskutierten die Teilnehmenden in zwei Arbeitsgruppen. Zunächst wurden die eigenen Erfahrungen thematisiert. Bereits hier zeigte sich die Vielfalt des Ehrenamtes in der Bauhausstadt. Ob in Heimatvereinen, Fördervereinen von Schulen oder in sozialen Organisationen, überall sind Ehrenamtliche eine wichtige Stütze für die Vereinsarbeit.

Klar ist, dass die Ehrenamtlichen nicht hauptamtliche Aufgaben ersetzen sondern bedarfsorientiert unterstützen. Daher scheint es notwendig, dass sich einerseits die Mitarbeitenden in Vereinen, Organisationen oder Selbsthilfegruppen im Bereich Freiwilligenkoordination qualifizieren. Anderseits sollte es eine koordinierende und vernetzende Struktur geben, die die Übersicht im Bereich bürgerschaftliches Engagement in der Kommune hat. Die Ehrenamtsbörse ist hierbei ein ebenso wichtiger Partner wie die Verwaltung und auch lokale Unternehmen.

In einem weiteren Schritt diskutierten die Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, welchen „Staus“ eine solche Struktur haben müsste. Neben neutraler Kontakt und Vermittlungsstelle sollte sie gesellschaftlich legitimiert sein und beständig arbeiten. Das bedeutet aber die dauerhafte Bereitstellung von Ressourcen und Finanzen.

Inhaltlich sollte die „Geschäftsstelle Ehrenamt“ die bestehenden Netzwerke und Akteure im Bereich bürgerschaftliches Engagement sensibilisieren und bedarfsorientiert informieren. Wie das gehen könnte und welche Instrumente schon jetzt genutzt werden, wurde dann besprochen. So wurde deutlich, dass es wichtig ist, bestehende Strukturen und Netzwerke zu nutzen, um diese im Bereich Freiwilligenkoordination zu stärken.

Ausgehend von diesen Anforderungen erfassen die Teilnehmenden jetzt bestehende Strukturen und werden im Juni 2011 diskutieren, wie eine Koordinierungsstelle bürgerschaftliches Engagement für die Stadt Dessau-Rosslau aussehen könnte und wer darin wie mitwirken sollte. Denn die Engagement-Werkstatt verstand sich als Auftakt für eine Leitbilddiskussion im Bereich „Stärkung des Ehrenamtes in Dessau-Roßlau“.

 

 

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