Im „Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit" soll in Sachsen-Anhalt, im Rahmen regionaler Engagement-Werkstätten, die Vielfalt bürgerschaftlichen Engagements sichtbar gemacht, Erfahrungen in der Freiwilligenarbeit diskutiert sowie neue Engagementfelder und -formen entwickelt werden, um vor Ort zu neue Freiwillige und Förderer zu gewinnen.

Ausgehend von einem landesweiten Dialogforum werden erfolgreiche Ansätze, Projekte und Strategien zur Engagementförderung in elf regionalen Engagement-Werkstätten auf Landkreisebene diskutiert und abschließend in einer länderübergreifenden Engagement-Konferenz zusammen gefasst.

Die Veranstaltungen sichern eine landesweite und kontinuierliche Wahrnehmung des europäischen Themenjahres. Der regionale Bezug verdeutlicht, dass europäische Ideen eine Bedeutung für das Handeln vor Ort haben.

Die Engagement-Werkstätten werden in Kooperation mit Landkreisen, Städten, Gemeinden, Verbandsgemeinden, regionalen Vereinen und Verbänden durchgeführt. Die Werkstatt-Methode sichert die aktive Beteiligung lokaler Akteure und ermöglicht den Zugang zu einer europäischen Diskussion zu Freiwilligenarbeit und gesellschaftlicher Verantwortung.

Lokale Engagement-Botschafter fungieren als Multiplikatoren und repräsentieren die regionale Engagementvielfalt.

Insgesamt geht darum, die europäischen Erfahrungen der Freiwilligenarbeit im Land Sachsen-Anhalt kontinuierlich zu kommunizieren und lokale Strategien mit dem Ziel, Ehrenamtliche:

weiter zu entwickeln und nachhaltig zu verankern. Darüber hinaus sollen Unterstützer und Förderer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung gewonnen werden.

Die Ergebnisse der Werkstätten werden in einer länderübergreifenden Engagement-Konferenz präsentiert und in den europäischen Dialog zur Stärkung bürgerschaftlichen Engagements integriert.

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